NEU AB JUNI: ERZÄHLCAFÉ IM FORSTHAUS
-------------------------------------------------------------------

Der Stadtpark weckt bei vielen Menschen Erinnerungen an längst vergangene Zeiten.
Auch Sie haben etwas erlebt und möchten uns darüber berichten?
Ab dem 11. Juni bieten wir Ihnen regelmäßig die Möglichkeit, in gemütlicher Atmosphäre über Ihre Erlebnisse im Stadtpark zu plaudern. Informieren Sie sich hier über unser neues Erzählcafé im Forsthaus.

Sie sind hier: Startseite > Der Park > Architektur und Kunst im Park

Architektur und Kunst

Das Landhaus Walter
Das Landhaus Walter (Foto: C. + B. Hoffmann)

Im modernen Volkspark sollte ein architektonisches und künstlerisches Gesamtkonzept verwirklicht werden. Kunsthallen-Direktor Alfred Lichtwark und Justus Brinkmann, Direktor des Museums für Kunst und Gewerbe, forderten das Aufgreifen handwerklicher und künstlerischer Traditionen. In Anlehnung an die Arts-and-Crafts-Bewegung Englands sollten auch hier Bauwerk und Kunstschaffen vereint werden.

In Fritz Schumacher fanden sie den geeigneten Baudirektor, der lokale Stilrichtungen die Tradition des Klinkerbaus förderte. Er entwarf ein Gebäudeprogramm, das regionaltypische Bauten wie z. B. die Milchwirtschaft als Vierländer Bauernhaus (im Krieg zerstört) oder das Landhaus Walter als niederdeutschen Gutshof darstellte. Für die Ausgestaltung wurden namhafte, meist lokale Künstler engagiert. So entstanden Ziegelreliefs an den Gebäuden, Stuckaturen im Innenraum, Keramikarbeiten als Wandschmuck und Skulpturen aus Bronze, Muschelkalk oder Marmor.

 

(Entnommen aus der Broschüre "Der Hamburger Stadtpark", hrsg. v. d. Behörde für Stadtentwicklung und Umwelt, Stadtgrün und Erholung u. d. Bezirksamt Hamburg-Nord, Gartenbauabteilung, siehe unter "Impressum".)