Sie waren schön und majestätisch - und wurden im Zweiten Weltkrieg unwiederbringlich zerstört: Die Bauwerke des Stadtparks, die der große Architekt Fritz Schumacher einst schuf. Geblieben sind nur das Landhaus und die Trinkhalle...

Welch einzigartige Baukunst wirklich verloren ging, zeigt unsere nun veröffentlichte, knapp 15minütige 3D-Rekonstruktion - schauen Sie sie sich diesen faszinierenden Kurzfilm bei uns an!

Zur 3D-Rekonstruktion...

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Grüne Oase der Stadt

Beim Modellbootbecken
Beim Modellbootbecken (Foto: U. Masemann)

Inmitten der Stadt liegt einer der größten und attraktivsten Parks - der Hamburger Stadtpark. Von Hamburgern und Besuchern der Stadt gleichermaßen geschätzt, zieht er an schönen Wochenenden weit über 100 000 Besucher an.

Seit der Eröffnung 1914 hat diese, schon damals als großer Volkspark konzipierte Anlage, eine wichtige Bedeutung als Naherholungsfläche innerhalb der Stadt. Die weitsichtige Planung schuf im ursprünglich noch unbebauten nördlichen Randgebiet diesen großen Park, dem die umliegende Bebauung folgte. Als grüne Lunge ist der Stadtpark bis heute wesentlicher Bestandteil der Hamburger Grünversorgung.

Das herausragende Gartenkunstwerk vereint landschaftliche Bereiche und architektonisch strukturierte Parkräume. Zwischen dem westlich gelegenenen Wasserturm, einem der Wahrzeichen Hamburgs, und dem Stadtparksee im Osten gibt es ein vielfältiges Angebot: Große Waldbereiche, Wiesenflächen, verschiedenartige Spiel- und Sportareale und schön gestaltete Ziergärten präsentieren sich den Besuchern. Ein gut ausgebautes Wegenetz führt Spaziergänger oder Jogger durch die vielseitige Parklandschaft.

Im Sommer laden das Planschbecken, der Stadtparksee und die großen Wiesenflächen zu Badespaß, Sonnenbad und Spiel ein. Kulturelle Veranstaltungen finden auf der Freilichtbühne oder im Planetarium statt - seine Attraktivität hat der Stadtpark bis heute behalten.

 

(Entnommen aus der Broschüre "Der Hamburger Stadtpark", hrsg. v. d. Behörde für Stadtentwicklung und Umwelt, Stadtgrün und Erholung u. d. Bezirksamt Hamburg-Nord, Gartenbauabteilung, siehe unter "Impressum".)