Meike im Narzissenfeld, 1978Sicher hat sich schon so mancher Besucher dieser Webseite gefragt, wer eigentlich das niedliche Mädchen auf dem Foto links oben auf der Seite ist...

Die Kleine, die inmitten einem Narzissenfeld im Stadtpark steht und so viel Glück und Feierlichkeit ausstrahlt, heißt Meike Heintz (geb. Meyer) und ist heute 37 Jahre alt.

Meikes Mutter, Gaby Meyer, ist eine Freundin meiner Mutter. Gaby berichtet mir zu diesem Bild:

“Meike war knapp 3 Jahre alt, das Bild müßte Ostern 1978 aufgenommen worden sein, da ich zu diesem Zeitpunkt schwanger mit unserem Sohn war, der im Mai 1978 geboren wurde. Da wir damals in der Semperstraße wohnten, war der Stadtpark mindestens einmal die Woche unser Ausflugsziel. An diesem Osterfest hatten wir Besuch von meinem Patenkind, welches mit meiner Mutter aus Frankfurt angereist war, und so war es ein kleiner Familienausflug. Aber […] wir haben den Stadtpark sehr oft heimgesucht bzw. auch als Durchgang benutzt, wenn wir zu meiner Schwiegermutter gelaufen sind, die damals in der Timmermannstraße wohnte. Auch mein Mann ist quasi im Stadtpark aufgewachsen und so bestand schon immer eine enge Verbundenheit zu dieser wunderbaren Grünfläche.”

Außerdem erzählt sie:

"Was für die ganze Familie zu einem Highlight des Wochenendes gehörte, waren die vielen, vielen Eichhörnchen, die von uns allen, besonders bei Schnee, eifrig mit Nüssen gefüttert wurden. Damals in den 70er und 80er-Jahren waren die kleinen possierlichen Tiere sehr zutraulich. Teilweise sprangen sie den Menschen auf den Rücken und krabbelten von dort über die Schulter zur Hand, um sich Nüsse zu stibitzen. Es war, wie man heute sagen würde, ein richtiger Event. Wir hatten sogar einen Weg, den wir „Eichhörnchen-Weg“ nannten, weil dort garantiert Tiere zu finden waren.“

Gerade kürzlich hat mir ein älterer Gast im Forsthaus ebenfalls von den Eichhörnchen berichtet. Heute kann ich mir kaum mehr vorstellen, dass diese scheue Tiere einst so zutraulich waren.

Der vollständige Zeitzeugenbericht von Gaby Meyer liegt der Arbeitsgruppe Forschung vor. Vielen Dank an Gaby und Meike für die Schilderung bzw. das tolle Foto!

Foto: Gaby Meyer
Redaktion: S. Gabriel