Das Linne-CaféEs gibt viele Wege, den (Sommer)-Tag im Stadtpark zu verbringen. Einer davon ist es, zu joggen und anschließend im Linne-Café einzukehren. Als ich heute mein Fahrrad beim Planetarium abstelle, merke ich, dass die Strecke zum Linne-Café zum Joggen recht kurz ist. Egal, denke ich, erstmal Rast machen. Joggen kann ich ja später auch noch…

Linne-Café, InnenansichtGemütlich ist es hier. Ich erfahre von einer Mitarbeiterin, dass das Linne-Café - entgegen landläufiger Meinung - gar nicht (mehr) zum Lesecafé gehört, sondern ein eigener Betrieb ist. Es ist später Vormittag, doch da ich Frühaufsteherin bin, kommt es mir vor, als sei schon Kaffeezeit. Kein Problem: Kuchen steht auch schon bereit. Ich entscheide mich für Brombeer-Baiser und einen Cappuccino. Eine ausgezeichnete Wahl.

Kaffee und KuchenGanz vorne sitzen zwei elegant aussehende Damen mit West-Highland-Terriern, die mich neugierig begrüßen. Ansonsten ist es leer. Heute morgen hat es kräftig geregnet, doch nun scheint die Sonne, so dass ich mich “gefahrlos” an eine der um das große Zelt verstreuten, gusseisernen Sitzgruppen setzen kann, nachdem ich die Spuren des Regens beseitigt habe.

Ein gemütliches PlätzchenHier kann man sich wohlfühlen. Ein Platz im Grünen, eine idyllische Terrasse an einem milden Sommer-Vormittag… Es fällt mir nicht leicht, wieder aufzustehen. Doch ich wollte ja noch joggen. Nur: So direkt nach dem Essen? Soll ja nicht gut sein… Also gehe ich zurück zum Fahrrad und radle entspannt zu den Rosengärten, um mich dort noch ein wenig zu sonnen. Flugzeuge donnern über mich hinweg. Wie die Rosengärten wohl von oben aussehen mögen? Ich wüsste es nur zu gern.

Fotos und Redaktion: S. Gabriel